Jan
08
Die Geschichte ist für einen faulen Sonntagnachmittag ganz nett aber auch nicht recht viel mehr. Bei den meisten Problemen auf dem Weg zum Happy End hab ich meistens ziemlich die Augen verdrehen müssen, da alles ziemlich offensichtlich war. Insgesamt hat das Buch relativ wenig Originalität - hat man alles irgendwie schon mal gelesen.
2,5/5

Lows einige Verwandte ist ihre selbstsüchtige Schwester die sie nur bei sich schlafen lässt wenn Low Babysitter spielen soll. Die anderen Nächte verbringt sie bei ihrem besten Freund Cage. Und dieser Freund hat einen neuen Mitbewohner der Low durchaus nicht kalt lässt. Doch am Ende heißt es für Marcus - Low oder seine Familie...
Marcus kennen wir schon aus dem ersten Band der Reihe. Damals war er noch Hals über Kopf in Sadie verliebt, doch diese hatte nur Augen für den Rockstar Jax. In diesem Buch verliebt sich Marcus in Low, die beste Freundin seines neuen Mitbewohnern. Die Frau die sein Mitbewohner heiraten will, wenn er erwachsen geworden ist. Auch hier ist es wieder so, dass die meisten Konflikte wahnsinnig vorhersehbar sind. Marcus tanzt mit einem anderen Mädchen, Low ist verletzt, fühlt sich minderwertig und ruft Cage zur Hilfe, was wiederum Marcus stört, da er für Low da sein möchte. Auch die familiären Verwicklungen sind für Vielleser ziemlich schnell zu entwirren und man weiß worauf es hinausläuft.
2,5/5

Nachdem er nach ein paar Tequilla zuviel von der Polizei am Steuer seines Autos aufgehalten worden ist, muss Cage um sein Baseball-Stipendium bangen. Sein Coach verdammt ihn dazu, den Sommer auf der Farm seines Bruders zu verbringen und dort mitzuhelfen. Für den Womanizer Cage der absolute Horror, doch dann lernt er Eva, die Tochter des Farmers kennen. Eva hat nach dem Verlust ihres Verlobten, der in Afgahnistan getötet worden will, mit den Männern vorerst abgeschlossen. Sie ist sich sicher, keiner kann Josh das Wasser reichen. Doch dann tritt Cage in ihr Leben und wirbelt alles ziemlich durcheinander.
Cage war schon im letzten Band ein wirklich interessanter Charakter. Allerdings wurde im letzten Band angedeutet, dass er unter anderem Bindungsprobleme hat. Das wurde in diesem Band jetzt nicht mehr direkt angesprochen und es war eher Eva die Probleme hatte, sich auf eine Beziehung im Cage einzulassen. Ihre Einstellung allerdings, dass nur Josh der Mann ihres Lebens war und Cage nicht gut genug ist, hat mich teilweise etwas genervt. Die Szenen als Cage Eva seinen Freunden vorgestellt hat waren recht witzig. Alle konnten es nicht fassen, dass er ein Date hat.
Den Schluss fand ich etwas zu kurz abgehandelt. Da hätte ich mir gewünscht die beiden hätten sich mehr ausgesprochen und auch die Probleme mit Evas Dad und ihrer Fast-Schwiegermutter hütten durchaus noch mehr Beachtung verdient gehabt.
3/5

Amanda ist schon lange in den besten Freund ihres Bruders, Preston verliebt. Doch diesen Sommer will sie endlich dafür sorgen, dass er sie auch als Frau wahrnimmt. Was sie nicht weiß, Preston ist sich Amanda seit langem bewusst. Aber er hat ein Geheimnis, das die Beziehung zwischen den beiden fast unmöglich macht.
Auf dieses Band der Serie hab ich mich am meisten gefreut, da ich die Geschichte um Amanda und Preston einfach spannend fand. Preston hatte keine leichte Kindheit und jetzt kümmert sich sich hingebungsvoll um seine Geschwister sie wie schon er auch, von seiner Mutter total vernachlässigt werden. Doch es ist nicht einfach College, Baseball und einen Job unter einen Hut zu bringen und so hat er einen Job gefunden der ihm dies ermöglicht. Er arbeitet als Callboy für die reichen Frauen in der Stadt. Aus diesem Grund zwingt er sich auch, sich von der unschuldigen Schwester seines Bruders fernzhalten.
Ich finde die Grundidee der Geschichte immer noch total gut, allerdings hätte ich irgendwie etwas "mehr" erhofft. Ich wollte mehr darüber erfahren wie Preston zu seinem "Job" gekommen ist. Auch dass er diesem weiter nachgeht, als er schon fest mit Amanda zusammen ist, fand ich durchaus fragwürdig. Vorher hatte er ja keinen Grund, aber dannach? Das ist das einige größere Manko für mich in dieser Geschichte.
Und auch als Amanda ihm zum Schluss (natürlich) doch verzeiht, wäre es doch angebracht gewesen, Prestons Vergangenheit etwas mehr aufzuarbeiten. Zudem ist das Problem mit Amandas Mum nicht aufgelöst worden. Wahrscheinlich wusste die Autorin wohl nicht wie...
100 Seiten und etwas mehr Tiefe und etwas mehr Gespräche hätten dem Buch noch ganz gut getan, aber gefallen hat es mir trotzdem gut und ich hab es in fast einem Schwung gelesen
3,5/5
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